EPILEPSIE

Überblick Unterrichtsstoff zum Thema Epilepsie

Epilepsie Übersicht

 

Quellen und Empfehlungen:

  • www.epilepsie-lehrerpaket.de  , Stand 22.02.2020, 15.00
    • Ganz, ganz tolle Materialien! Ein MUß für alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten!!
  • Vieten, M., Schramm A. (Hrsg.)(2001): Pflege konkret. Neurologie Psychiatrie. Pflege und Krankheitslehre, Lehrbuch und Atlas. München, Jena: Urban & Fischer
  • Wanschura V. (2007): Prüfungsvorbereitung. Gerontoneurologie & Gerontopsychiatrie. Arbeitsheft für Pflegeberufe. Verlag Handwerk und Technik, Hamburg

 

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Punkt 1. Epilepsie-Beschreibung & 2. Häufigkeit

Punkt 3. Epilepsie – Entstehung

Punkt 4. Epilepsie – Auslösefaktoren

Punkt 5. Epilepsie – Einteilung und Beschreibung von Anfällen

Punkt 6. Epilepsie – Psychische Auffälligkeiten

Punkt 7. Epilepsie – Komplikationen

Punkt 8. Epilepsie – Diagnostik

Punkt 9. Epilepsie – Differentialdiagnostik, Differentialdiagnosen

Punkt 10. Epilepsie – Therapie, Betreuung

Punkt 11. Epilepsie – Prognose

Punkt ARBEITSBLATT: Herr Peter Fall hat Epilepsie…

 

 

NEUROLOGIE – EINFÜHRUNG

Gehirnmodell
Mein Gehirnmodell für den Unterricht, Foto: Elke Zagadzki

Gehirnmodell mit Teilungsstelle

Gehirn, 2018
Menschliches Gehirn im Längsschnitt, Zeichnung: Elke Zagadzki

Vorbemerkung

Ich sortiere ganz bewusst aus, stelle Vieles nur stichwortartig dar, setze Schwerpunkte. Die Ausführungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer es genauer wissen möchte, möge bitte- je nach Ausbildungsgrad und Bedürfnis- die gängige , mehr oder weniger schwere Fachliteratur lesen. Literaturangaben finden Sie unter Abschnitt  *PSYCHIATRISCHES, NEUROLOGISCHES, …* .

Punkt

Weiter mit 1. Einführung Neurologie – Neuroanatomie/Neurophysiologie

 

  1. NEUROANATOMIE UND NEUROPHYSIOLOGIE
NeuroAnatomiePhysiologie
Übersicht Neuroanatomie und Neurophysiologie, Grafik: Elke Zagadzki

 

 

 

 

 

 

 

 

 

BPS – Zusammenfassung

Unten stehende Texte hatte vor einigen Jahren eine Schülerin im Rahmen ihres Vortrages über Borderline-Persönlichkeitsstörung entwickelt. Ich habe sie nur leicht „verhübscht“. Den Lückentext kann man gut als Themenabschluss mit einer Klasse durchgehen. Das dient der Wiederholung, und dann haben auch die Schüler etwas, die geschlafen haben  🙂 oder nicht da waren.

Meine Schülerin hatte sich während ihres Vortrages als BPS-Betroffene und als Therapieerfahrene mit der DBT geoutet. Sie war immer ein Sorgenkind in meiner Klasse gewesen. Jetzt konnten ich und auch viele ihrer Mitschüler ihre Verhaltensweisen total nachvollziehen und auch ganz anders  darauf reagieren. Danke für Ihren Mut! Ich habe viel von Ihnen gelernt!

Ich hoffe, Sie als Leser können hier die odt-Dateien öffnen. Wenn es nicht klappt, melden Sie sich bitte. Ich bastele dann gerne herum, bis es in Ordnung geht.

Lückentext Borderline Zusammenfassung

Lückentext Lösung Borderline-Persönlichkeitsstörung Zusammenfassung

 

 

7. BPS – Prognose

Klinisch-psychiatrisch  auffällig werden Borderline-Menschen im frühen Erwachsenenalter durch bestimmte Auslösesituationen (siehe da) mit der als Folge typischen „stabilen Instabilität“ mit Dekompensation. Diese Instabilität zieht sich dann wie ein roter Faden durch ihr Leben. Sie leben ständig auf Zeitbomben, die hin- und wieder in die Luft gehen…

Im Alter werden sie häufig ausgeglichener und unauffälliger. Und Menschen, die eine intensive Psychotherapie gemacht haben (DBT), können oft sehr gut ihr „Borderlinepäcklein“ tragen, auch wenn es immer wieder mal schlechtere Zeiten gibt.

Wichtig ist, dass Borderliner selber aktiv etwas tuen, damit es ihnen besser geht. Auch wenn es natürlich sehr ungerecht ist: Meistens sind sie durch äußere ungünstige Umstände (z.B. Vernachlässigung oder sexueller Missbrauch) so geworden. Haben also nie daran „Schuld“.  Aber es geht nicht anders: Nur wenn sie aktiv Hilfe suchen und diese ganz bewusst in Anspruch nehmen, kann ihnen auch geholfen werden.

So wie ein ins tiefe Wasser böswillig hineingeworfener Mensch aktiv schwimmen muss, um ans Ufer zu kommen. Ansonsten ertrinkt er, wenn nicht unmittelbar in seiner Nähe ein Rettungsanker ist.

 

Weiter mit Zusammenfassung BPS

6. BPS – Therapie

Die Therapie ist oft sehr langwierig und schwierig. Es werden verschiedene Psychotherapien angewendet: stützende Psychotherapie, psychodynamische Therapien, verhaltentherapeutische Ansätze – alles möglich in Einzel-, Gruppen- oder stationären Therapien. Auch Psychopharmaka haben sich in bestimmten Situationen (bei Depressionen oder aggressiven Ausbrüchen) bewährt.

Als eine bestimmte Kombination aus all den oben erwähnten Möglichkeiten hat sich die DBT = Dialektisch-Behaviorale Therapie etabliert, mit gutem Erfolg:

Dialektische Arbeitsweise bedeutet, dass aus zwei gegensätzlichen Extremen, die sich eigentlich widersprechen und nicht zusammen passen, eine Balance zwischen den Extremen gefunden wird. Sozusagen ein Mittelweg. Für Borderline bedeutet dies, dass aus ihrem typischen Schwarz-Weiß-Denken oder Gut-Böse-Denken durch die Therapie ein Denken auch in verschiedenen Graustufen entstehen kann. Beispiel: Mein Partner ist nicht super-gut (Idealisierung) oder ganz-doll-böse (Entwertung des Partners), sondern er hat gute und schlechte Seiten, wie alle Menschen auch. Und ich als Borderliner kann mich drauf einstellen und angemessen reagieren. Und muss mich nicht gleich suizidieren, wenn er mal schlecht drauf ist.

Behaviorale Therapie bedeutet, dass diese spezielle Therapie v.a. auf Verhaltenstherapie (behavioral = das Verhalten betreffend) basiert.

Einige Gedanken zur DBT:

– Intensive Psychotherapie mit Psychotherapeuten und einem Behandlungsteam aus Betreuern und Trainern.
– Die Therapie erfolgt als Einzel- und Gruppentherapie und als telefonische Beratung.
– In der Therapie werden das Selbstwertgefühl des Klienten und soziale und andere Fertigkeiten gestärkt
– In der Therapie spielt vor allem das Skills -Training und ein „Notfallkoffer“ eine große Rolle.
– In Krisensituationen werden auch kurzfristig Medikamente eingesetzt.
– Das Therapieziel ist, dass der Klient mit Borderline sein Alltagsleben gut hinbekommt und nicht seinem impulsiven Handeln ausgeliefert ist. Der Klient soll nicht im Schwarz-Weiß-Denken und – Handeln stecken bleiben, sondern einen eigenen Mittelweg für seine Einschätzung von Situationen und seine Problembewältigung finden (siehe oben dialektische Arbeitsweise).

– Die DBT besteht aus vier Bausteinen:
1. der Einzeltherapie
2. Fertigkeitentraining (Skillstraining) in der Gruppe
3. für Notfälle telefonischer Kontakt mit dem Therapeuten und dazu regelmäßige
4. intensive kollegiale Beratung

 

Weiter mit 7. BPS – Prognose

 

 

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