Schizophrenie – Symptome

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Es wäre vermessen, alle Symptome, die ein Mensch mit einer Schizophrenie aufweisen kann, hier vorzustellen. Ich stelle Ihnen die aus meiner Sicht wichtigsten und häufigsten Symptome vor. Die, die ich auch in meinem Unterricht durchgegangen bin. Mein Anliegen war es, dass sich meine Schüler wenigstens ein wenig in die Welt ihrer Klienten hineinversetzen konnten. Und dass sie in der Lage waren, auf bestimmte Äußerungen der Klienten klientenzentriert zu antworten. Entsprechende Übungen werde ich auch noch hier einstellen. Nur so können sich die Klienten angenommen und nicht als „verrückt“ im negativen Sinne abgestempelt fühlen. Der Betreuer muss sich also in die Welt des Klienten hineinbegeben können – NICHT umgekehrt! – und versuchen, ihn dort abzuholen. Das ist normalerweise schon schwer genug. Bei einem Menschen mit Psychose fast unmöglich. Aber eben nur fast… Probieren sollte man es auf jeden Fall.

Danach werde ich auf die sogenannten Minus- und Plussymptome kurz eingehen.

Ein betroffener Mensch kann alle Symptome haben. Oft zeigen sich aber nur einige. Sie können sehr intensiv ausgeprägt sein. Oder aber in so geringer Intensität, dass ein ganz „normales“ Leben möglich ist. Sie können auch sehr plötzlich da sein. Oder allmählich nach und nach sich einstellen. Mal verschwindet das eine Symptom, dann kommt vielleicht ein neues hinzu ….

Sie sehen, die Krankheit ist sehr schillernd und vielfältig. Und bei jedem Menschen mit Schizophrenie anders. Deshalb spricht man auch von Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis bzw. von DEN Schizophrenien (und nicht nur von DER Schizophrenie) oder auch von Psychosen des schizophrenen Spektrums. Hier werden auch die Mischpsychosen aus Schizophrenie und Gemütspsychosen (= schizoaffektive Psychosen, zykloide Psychosen) hineingepackt.

Die Symptome, die ich hier ausgewählt habe, erzeugen meistens viel Leid und quälen die Menschen. Es gibt aber auch wenige Psychosen, die ein gutes bis glückseliges Gefühl erzeugen (Glückspsychosen). Da sie aber genauso wie die als quälend empfundenen Symptome bewirken, dass der Betroffene realitätsfern wahrnimmt und handelt, ist trotz tollem Erleben oft kein „normales“ Leben dabei möglich.

Die Symptome treten nicht nur bei einer Schizophrenie auf. Auch bei exogenen Psychosen (siehe da Schizophrenie – Einführung) können sie auftreten. Deshalb kann man nicht automatisch nur aus den seelischen Symptomen die Diagnose erstellen, sondern muss vorher gründliche körperliche Untersuchungen machen, um eine körperliche Erkrankung auszuschließen (siehe Differentialdiagnosen Schizophrenie – Einführung). Die Therapien sind ja dann auch ganz anders.

Hier noch einmal die ausführlichere Übersicht zu den Symptomen einer Schizophrenie:

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SPRÜCHE & ZITATE

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Doktor Wald

Wenn ich an Kopfweh leide und Neurose,
mich unverstanden fühle oder alt,
dann greif` ich nicht zur Pillendose,
dann konsultiere ich den Doktor Wald!
Er ist mein Augenarzt, mein Psychiater,
mein Orthopäde und mein Internist;
er hilft mir sicher über jeden Kater,
ob er aus Kummer oder Kognak ist.
Er hält nicht viel von Pülverchen und Pillen,
doch umso mehr von Sonne und von Licht,
behandeln wird er mich stets im Stillen,
und ein Honorar verlangt er nicht!
Er bringt mich immer wieder auf die Beine,
den Blutdruck regelt er und das Gewicht,
wirkt gegen Herzinfarkt und Gallensteine,
nur Hausbesuche macht er leider nicht!

Autor unbekannt

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Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seine Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.

Hermann Hesse

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Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele.
Cicero

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I

 

ch suche nicht – ich finde. Suchen, das ist Ausgehen von alten Beständen und ein Finden – Wollen von bereits Bekanntem im Neuen.

Finden, das ist das völlig Neue! Das Neue auch in der Bewegung.

Alle Wege sind offen, und was gefunden wird, ist unbekannt. Es ist ein Wagnis – ein heiliges Abenteuer.

Die Ungewissheit solcher Wagnisse können eigentlich nur jene auf sich nehmen, die sich im Ungeborgenen geborgen wissen – die in der Ungewissheit geführt werden – die sich im Dunkeln  einem unsichtbaren Stern überlassen – die sich vom Ziel ziehen lassen, und nicht, menschlich beschränkt und eingeengt, das Ziel bestimmen.

Dieses Offensein für jede neue Erkenntnis im Außen und Innen; das ist das Wesenhafte des modernen Menschen, der in aller Angst des Loslassens doch die Gnade des  Gehaltenseins im Offenwerden neuer Möglichkeiten erfährt.

Pablo Picasso

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Mbunt emento mori. Gedenke, du wirst sterben.

Aus dem mittelalterlichen Mönchslatein

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S1

olange der Mensch sich nicht selbst in den Augen und im Herzen seiner Mitmenschen begegnet, ist er auf der Flucht.

Solange er nicht zulässt, dass seine Mitmenschen an seinem Innersten teilhaben, gibt es keine Geborgenheit. Solange er sich fürchtet, durchschaut zu werden, kann er weder sich selbst noch andere erkennen – er wird allein sein. Alles ist mit allem verbunden.

Hildegard von Bingen

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W

illst du eine Stunde glücklich sein,
dann betrinke dich!

Willst du drei Tage glücklich sein,
dann heirate!

Willst du eine Woche glücklich sein,
dann schlachte ein Schwein!

Willst du ein Leben lang glücklich sein,
dann werde Gärtner!

Chinesischer Spruch

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