Auf der Suche – 2011 bis 2013

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ährend meiner Kindheit und Jugend hatte ich immer nur Schlechtes über meinen Vater gehört. Irgendwann hatte ich genug davon und wollte mir meine eigene Meinung bilden.
Ich fing an, meinen Vater – Heinz Walter Dall –  zu suchen. Ich fand ihn und bildete mir eine eigene Meinung.
Wir hatten zweieinhalb Jahre einen ganz intensiven Telefonkontakt. Aus den entstandenen Gesprächsprotokollen, aus Briefen, aus alten Fotos von Bekannten und meinem Vater selber und Berichten von Bekannten und Freunden meines Vaters habe ich versucht, das Leben meines Vaters zusammen zu puzzeln.

ACHTUNG!
Sollte jemand, der meinen Vater auch kannte, diese Zeilen lesen und ergänzen wollen, der melde sich bitte bei mir. Ich würde mich darüber sehr freuen!

Vor allem interessiert mich seine Zeit in
Kanada am Polarkreis in der Uranmine Gunnar.
Hierüber weiß ich fast gar nichts. Wir hatten so viele andere Themen zu besprechen. Und dann war Enrique tot.

Enrique liegt jetzt auf dem Friedhof Cementerio Jobo Liso in Ciudad Bolivar,
nicht weit weg von seinem letzten Wohnort. Ein Stück näher zum Orinocio, an dessen Ufer er gerne mit Haydee spazieren gegangen wäre, wenn… ja, wenn… 
Der Friedhof der glatten Goldpflaumen. Ob er unter so einem Baum liegt? Gefallen würde es ihm. 

Tschüß, mein eigenwilliger, fremder, vertrauter, nichtväterlicher Vater Enrique…

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Der dicke Brief von Enrique (2011) – Teil 1

Punkt Trautes Heim, Glück allein?!… – 1959