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  • Zahnradphänomen
    • Stellen Sie sich vor, Sie bewegen langsam den Arm eines Menschen im Ellenbogengelenk oder Handgelenk. Sie müssen sich Mühe dabei geben, da aus irgendeinem Grunde der Widerstand der Muskeln hoch ist. Dann merken Sie, wie der Widerstand ruckartig nachlässt. Dann wieder mühsames Weiterbewegen und dann wieder ruckartiges Nachlassen des Widerstandes. Das geht so weiter bis zum Ende dieser Bewegung. Da der andere Mensch, bei dem Sie dies machen, sich nicht aktiv von alleine bewegt, spricht man von passivem Bewegen (im Gegensatz von aktivem Bewegen). Stellen Sie sich zwei Zahnräder vor, die ruckartig ineinander greifen und sich so stockend drehen.
    • Vorkommen: sehr starker Rigor z.B. beim Parkinson-Syndrom.
    • Rigor = lat. Steifigkeit, der  Muskeltonus ist erhöht.
    • Das Zahnradphänomen ist von Anfang bis Ende der passiven Bewegung vorhanden.
    • Ist der Rigor nicht so extrem vorhanden, spüren Sie beim passiven Bewegen lediglich einen „wächsernen“ Widerstand von Anfang bis Ende der Bewegung, ohne das Rucken. Man sagt „wächsern“ , weil man es mit dem mühsamen Biegen einer leicht erwärmten Kerze vergleichen kann.
    • Wenn ein Rigor vorhanden ist, wird auf eine Störung im Extrapyramidalen System (EPS) geschlossen.