MEINE NEUE BILDERGALERIE

Notenschlüssel2
Notenschlüsselfamilie
Zwei Ameisen 2017
Zwei Ameisen, 2017
Emmas Hände 2016
Emmas Hände, 2016
Magdalena 2018
Magdalena, 2018
Sonniger Tag 2019
Sonniger Tag, 2019
Drei Notenschlüssel 2019
Drei Notenschlüssel, 2019
Einladung zum Jasmintee 2019
Einladung zu einer Tasse Jasmintee, 2019
Juana 2016
Juana, 2016
Ein Chamäleon hatte einen Traum 2017
Ein Chamäleon hatte einen Traum, 2017
Für Christa 2018
Für Christa, 2018

 

Gehirn 2018
Gehirn, 2018
GehirnElke2018Orginal
Gehirn – etwas zu klein geraten, 2018
GehirnElke2018Kopie
Gehirn – etwas zu klein geraten – am Computer bearbeitet, 2018

Die Nacht von Lissabon, Erich Maria Remarque

Interessanter Herr
Interessanter Herr, Öl auf Leinwand, Elke Zagadzki 1996

Sonnabend, 9. November 2019

Die Nacht von Lissabon: unser Literaturkreis – „Klassiker“ für dieses Jahr.  (Einmal im Jahr lesen wir ein älteres Buch, das nicht unter Gegenwartslektüre eingeordnet werden kann und dessen Autor meist schon tot ist.)

Spannend, ergreifend, leicht und gut zu lesen… Schilderung der erdrückenden Atmosphäre in den 40iger Jahren in Deutschland… Rührende Liebesgeschichte… Ganz „normale“ Menschen können ohne eigene Schuld in schreckliches Leid und völlige Hoffnungslosigkeit geraten. Für mich das einzig Gute an der Trostlosigkeit und Ausweglosigkeit des Romanausganges: Liebe gibt es immer und kann gedeihen, auch in den schlimmsten Zeiten.

Einige für mich interessante Passagen, Formulierungen und Gedanken:

  • Emigranten haben ein „Kugel-Dasein“, müssen immer im Rollen bleiben…
  • „Es ist sonderbar, wie krumme Wege wir oft wählen, um nicht zu zeigen, was wir fühlen!“ …
  • Die Nazis  haben eine Schwäche für Stiefel, weil sie so tief im Dreck waten (sinngemäß)…
  • „Man hat mir erzählt, daß es in Indonesien Sitte sei, ab und zu die Namen zu wechseln. Wenn jemand seiner Persönlichkeit müde wird, wechselt er sie, ergreift einen neuen Namen und beginnt ein neues Dasein. Eine gute Idee!“ …
  • „Deshalb kommen die Worte jetzt herausgestürzt wie Äpfel aus einem Korb…“,
  • „Man fragt in der Liebe immer Zuviel, und wenn man anfängt, die Antworten wirklich wissen zu wollen, ist sie bald vorbei…“,
  • „Warum wollen Sie einem sterbenden Menschen nicht überlassen, selbst zu bestimmen, wann er es nicht mehr ertragen kann?… Es ist doch das Geringste, was wir tun können!“
  •  „… Und was besitzen wir wirklich? Wozu so viel Lärm um Dinge, die als bestes nur geliehen sind für einige Zeit; und wozu so viel Gerede darüber, ob man sie mehr oder minder besitzt, wenn das trügerische Wort ´besitzen´ doch nur heißt: die Luft zu umarmen?“

Ich habe mich ein wenig mit Erich Maria Remarque beschäftigt. Ein Vorteil des Literaturkreises, meine Allgemeinbildung etwas aufzubessern, was ich „freiwillig“ nie gemacht hätte. (Es ist halt so – ich favorisiere Krimi- und Thrillerlektüre. Und ich bin überzeugt, würde Remarque noch leben, er wäre heute ein hervorragender Thrillerautor!)

Eine schillernde Gestalt. Selbstummodelung seines ursprünglichen Namens Remark in Remarque. Ananym zu Remark „Kramer“. Frauenheld mit einigen Ehen – die 3. Ehe mit Charly Chaplins Exfrau –  und Affären, u.a. mit Marlene Dietrich und Greta Garbo. Er erkaufte sich einen Adelstitel und arbeitete in abenteuerlichen Berufen. Seine Bücher wurden von den Nazis verbrannt, er emigrierte noch rechtzeitig, wurde zu einem Weltenbüger…

Mein Fazit: Es lohnt sich, Remarque zu lesen. Mal schauen, wann ich mich an „Im Westen nichts Neues“ – steht sogar in unserem gutbürgerlichen Bücherregal – heranwage.

Rotkäppchen heute

Mittwoch, 27. März 2019

Beim Aufräumen und Sortieren in einer Wohnung fiel mir eine Geschichte in die Hände (leider ohne Quellenangabe). Und da ich die Großmutter von Emma bin, fühlte ich mich angesprochen. Hier ist die Geschichte:

Rotkäppchen heute

Ich bin das Rotkäppchen,
komm´ mit Wein und Kuchen
und wollt die Großmutter besuchen.

Doch wie ich so geh`durch den Wald zu dem Haus,
seh`ich gleich, die Großmutter ist aus.

Die Garage steht offen, der Wagen ist fort.
Stimmt, heut`ist Montag, da hat sie ja Sport.
Sie macht Aerobic von 9 bis 10,
danach schwitzt sie sich in der Sauna schön.

Auch Dienstag und Mittwoch sind ausgebucht,
da sie Kurse der Volkshochschule besucht:
Englisch, Spanisch, Malen und Stricken,
dazu noch Yoga – gut für den Rücken.

Am Donnerstag – oh gütiger Vater –
probt sie für das Seniorentheater.

Freitag ist Treffen – Gesangverein-,
am Sonnabend schwingt sie beim Volkstanz das Bein.

Am Sonntag an der Tür ein Zettel nur:
„Bin mit dem Wanderklub in der Natur.“

Und käme der Wolf mal vorbeigeschlichen –
im nächsten Moment schon wär`er verblichen.
Oma macht Karate-Kurs Nummer 10!
Und ´nen Schlag auf die Schnauze würd`er nicht übersteh`n!

Nun stell`ich ihr hin, was ich mitgebracht.
Heut`kommt sie wieder nicht vor Mitternacht!
Großmütter von heute sind aus besonderem Holz.
Und ich – das Rotkäppchen von heute –
bin auf meine Großmutter ganz stolz.


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Oh, oh, das ist mir doch ein wenig zuviel. Ich glaube, ich gehöre mehr zu der langsamen, gemächlichen Großmuttersorte. Die muß es ja schließlich auch geben!!!

 

 

Rezept schwedisches Knäckebrot

gitarre
Gitarre, Collage, Elke Zagadzki, 1990

Sonnabend, 3.November 2018

Heute Abend gebe ich eine Geburtstags-Nudel-Party.

Dazu gibt es gemeinsames Singen mit Gitarre und Geige und schwedisches Knäckebrot.

Das Rezept bekam ich von einem netten Kollegen. Und der hatte es von seiner Tochter, die es von einer Schwedenreise mit brachte.

Es ist ganz einfach und schnell zu machen und schmeckt wunderbar!


Schwedisches Knäckebrot mit Maismehl

  • 100 ml Sesam
  • 100 ml Leinsamen
  • 200 ml Sonnenblumenkerne
  • 400 ml Maismehl
  • Ein bisschen Salz
  • 100 ml Kürbiskerne
  • 100 ml Olivenöl
  • 400 bis 500 ml Wasser

Bei Heißluft 120 Grad 50 Minuten backen. Die Zeit kann etwas variieren.


Trigger, Wulf Dorn

Mittwoch, 31.Oktober 20185_m

„Trigger“ (Wulf Dorn) weitergelesen. Interessante Infos

  • Aus der Geschichte der Psychiatrie:

    • Kurz vor Ausbruch des 2. Weltkrieges.
    • Zwei italienische Psychiater beobachten Schweine.
    • Sehen, wie man Schweine vor ihrer Schlachtung mit Stromstößen betäubt.
    • Schweine krampfen, bekommen also einen epileptischen Anfall, speziell einen Grand-Mal-Anfall (großer Anfall).
    • Die beiden Psychiater wussen, dass epileptische Anfälle psychotische Zustände beseitigen können.
    • Das ist die Geburtsstunde der umstrittenen Elektrokrampfbehandlung (EKB), durch Strom wird künstlich ein Grand- mal-Anfall bei Patienten herbeigeführt.
  • Dissoziative Fugue:

    • Das ist die Auflösung des Rätsels … Weiter verrate ich nichts. 🙂

GEDANKENSPRÜNGE IM FREIHEITSSTAND

Mittwoch, 30.Oktober 2018

Heute
Abschied im Winter 2017
  1. Vier Wochen in meiner neuen Freiheit! Keine Lohnarbeit mehr (auch wenn ich sie zum Teil sehr gern gemacht habe). Vier Wochen im broterwerblich-beruflichen Ruhe-Freiheitsstand!
  2. Liegestütze… oh,oh….
  3. Bücher aus dem Non-Krimi-Bücherregal aussortiert.
  4. In der Sonne zu Mittag gegessen.
  5. In Pleschinski „Königsallee“ gelesen. Die ersten 20 Seiten. Mal schauen…
  6. An meiner Homepage gebastelt. Vieles muss ich wieder neu lernen.
  7. Vergeblich versucht, eine Gruppe, die ich verwalte, bei Facebook zu löschen. Weiß jemand, wie das geht?
  8. Einige Minuten auf meiner Gitarre gespielt. Meine Finger sind so steif, habe viele Jahre nicht mehr geübt.
  9. Nachher lese ich weiter Wulf Dorn „Trigger“. Spannend!