*LITERARISCHE BAUSTELLEN*

Hornisse, Immunkrankheit und Insel – eine dystopische Tierparabel

DIE ALTE VILLA – Leseprobe

Schneckentempo, Baustellen und ein innerer Garten

Den Plan, den ich einmal hatte, war, auf dieser Webseite regelmäßig und häufig neue Beiträge zu veröffentlichen.

In weiser Voraussicht gab ich meiner Homepage ihren Namen. Die Projekte entstanden langsam, mit Umwegen, manchmal als Baustellen. Und gelegentlich wurden sie erst später das, was sie sein wollten.

Der Blog begann als digitales Regal für meine Unterrichtsmaterialien. MindMaps, Fallbeispiele, Arbeitsblätter entstanden über viele Jahre in meinem Beruf als Ärztin und medizinische Fachschullehrerin, vor allem in den Bereichen Psychiatrie, Neurologie und Psychologie.

Ich wollte diese Materialien nach meiner Berufszeit nicht einfach in Ordnern verstauben lassen oder sie entsorgen. Also stellte ich sie ins Netz, für alle.

Und ich entwickelte eine hilfreiche Gewohnheit: Was online stand, durfte als Papier und Computerdatei gehen. Ordnung durch Veröffentlichung.

Mit der Zeit veränderte sich der Ort hier. Es kamen Bilder dazu, kleine Texte, Familiengeschichten, Erinnerungen.

Als mein Mann starb, begann ich – ohne literarischen Anspruch – zu schreiben. Um mich zu sortieren, um auszuhalten und zu überleben. Es half mir, nicht nur rückwärts zu schauen, sondern wieder nach vorn. Für diese Art des Schreibens brauchte ich Zeit und Zurückgezogenheit. Mein Blog musste warten.

Aus diesem vorsichtigen Anfang ist mehr geworden.

Eine kleine Novelle, gemeinsam mit meiner Enkeltochter, ist beinahe fertig. Andere größere literarische Baustellen wachsen in ihrem eigenen Tempo.

Diese Art des Arbeitens erinnert mich an meinen Garten.

Er entstand nicht nach Plan. Es darf alles wachsen, wie es eben wächst. Ich reguliere nur ab und an die Natur. Dabei verliere ich das Zeitgefühl und atme durch. Manchmal ist es, als würde ich dabei ein Stück meiner Kindheit zurückholen – den Garten meiner Großmutter, der mein Maßstab geblieben ist.

Mit diesem Blog ist es ähnlich. Er ist für mich ein innerer Garten. Kein perfekter. Aber einer, in dem ich atmen und Vieles in mir wachsen kann. Zum Beispiel zukünftig literarische Pflänzchen.

Ich verspreche nichts Regelmäßiges. Das habe ich mir abgewöhnt. Dieser Blog bleibt  ein Ort für das, was gerade reift. Manchmal Unterricht, manchmal Erinnerung, manchmal Geschichtenkeime.

Wer hier liest, darf sich Zeit lassen – ich schreibe im Schneckentempo.

Elke Zagadzki, 2026

DIE ALTE VILLA – Leseprobe

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Im vorherigen Blog-Artikel diente eine Szene aus Die alte Villa als Fallbeispiel für das Spiegeln von Emotionen (Klientenzentrierte Gesprächsführung – 4. Kommunikationsförderer : Spiegeln von Emotionen).
Wer neugierig geworden ist, kann hier den Beginn der Novelle lesen, die ich zusammen mit meiner Enkeltochter Emma geschrieben habe.

EINS
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Picasso lässt grüßen…

EIN BLOG FÜR LANGSAME – DIE ZEIT IST REIF… >MEINE ALTE BILDERGALERIE >Picasso lässt grüßen…

Da ich mir für das neue Jahr vorgenommen habe, Ihre linke und rechte Hirnhälfte für Ihr Wohlbefinden im steten Wechsel gleichmäßig durchbluten zu lassen, kommt jetzt nach meinem „linkslastigen“ Beitrag Schizophrenie – Symptome dies:

Ein uraltes Bild – Wasserfarben auf Packpapier – aus meiner Picasso-Fan-Zeit von 1995. Ich wollte mindestens genauso gut sein wie er… Naja, damals habe ich mich ziemlich überschätzt 😂. Aber ich mag das Bild trotzdem. Es trifft genau meine Mentalität: Krimis lesen und mich „verkrümeln“… Das ist die schönste Art der Erholung für mich! Auch heute noch.

Es ist ein sehr großes Bild – 92cm x 70cm – , wie die meisten aus dieser Zeit. Jetzt werden meine Bilder immer kleiner. Mittlerweile bin ich bei A8 gelandet…

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