3. Epilepsie – Entstehung

3Entstehung

Entstehung der Epilepsien

Bei Epilepsien ist die Krampfbereitschaft erhöht durch eine erniedrigte Krampfschwelle.
Eine erniedrigte Krampfschwelle kann man bekommen durch

1. Unbekannte Ursachen

Man spricht dann von einer primären Epilepsie (primär = an erster Stelle, d.h. die Epilepsie tritt zuerst auf, ohne ersichtlichen Grund).
Andere Begriffe sind: genuine Epilepsie (genuin = angeboren, d.h. ein genetischer Faktor ist vorhanden, also eine angeborene Epilepsie) oder idiopathische Epilepsie (idiopathisch = unbekannte Krankheitsursache , also eine Erkrankung unbekannter Herkunft).
Ca. 50 % aller Epilepsien sind primäre Epilepsien

 

2. Bekannte Ursachen

Man spricht dann von einer sekundären Epilepsie (sekundär = nachfolgend, also man hat erst eine Orginalkrankheit, die dann die Epilepsie bewirkt) oder symptomatischen Epilepsie (symptomatisch = die Epilepsie ist ein Symptom einer anderen „Orginal“krankheit).

Bekannte Ursachen sind z.B.:

  • FKH (frĂĽhkindliche Hirnschädigung),
  • Hirntumore,
  • Hirnabszess (umkapselte Eiteransammlung),
  • Hirnblutung,
  • SHT (Schädel-Hirn-Trauma),
  • Stoffwechselentgleisungen wie
    • Hypoglycämie (hypo = zu wenig, glycämie = Zucker im Blut, z.B. durch zu hohe Insulingabe) und
    • Urämie (= Harnstoffe im Blut, Harnvergiftung, z.B. durch Nierenversagen),
  • Alkoholismus,
  • Vergiftungen aller Art
  • jegliche Störungen, die das Gehirn in irgend einer Weise schädigen.

 

Weiter mit 4. Epilepsie – Auslösefaktoren

 

 

1. Epilepsie-Beschreibung & 2. Häufigkeit

Epilepsie Beschreibung Häufigkeit

1. Epilepsie – Beschreibung

Epilepsie (griechisch, lateinisch „ergreifen, packen, anfallen“) wurde früher auch als Fallsucht bezeichnet. DIE Epilepsie gibt es eigentlich nicht. Man spricht besser von Epilepsien in der Mehrzahl. Epilepsien sind eine Krankheitsgruppe.

  • Es sind chronische Erkrankungen. D.h., ein einzelner Anfall bedeutet noch nicht, dass jemand Epileptiker ist. Es treten öfters Anfälle auf.
  • Es sind cerebrale Anfälle , die vom Gehirn (lateinisch cerebrum „Gehirn“) ausgehen. Sie werden durch Funktionsstörungen des Gehirns hervorgerufen.
  • Normale Hirntätigkeit: Durch die Arbeit der Nervenzellen entsteht  elektrische Aktivität, die normalerweise relativ gering ist. Wir stehen also ständig „unter Strom“, siehe Bild.

Norme Hirntätigkeit

  • Hirntätigkeit während eines Anfalls:  Es kommt plötzlich zu einer Entladung mehrerer Nervenverbände in der GroĂźhirnrinde und auch in tieferen Schichten. Dadurch steigt die elektrische Aktivität ĂĽbermäßig an (siehe Bild). Dies ist eine unkontrollierte Stimulierung in den betroffenen Hirnbereichen. Die elektrische Aktivität wird ĂĽber das RĂĽckenmark weitergeleitet. Und von dort aus geht die Erregung ĂĽber das periphere Nervensystem zu den Erfolgsorganen, die ganz häufig – aber nicht ausschlieĂźlich – die Muskeln sind. Wenn es die Muskeln betrifft, kommt es zu unwillkĂĽrlichen Muskelkontraktionen (lateinisch contractio „Zusammenziehen“) .

Anfall

 

2. Epilepsie – Häufigkeit

  • 5% aller Menschen haben einmal in ihrem Leben einen epileptischen Anfall. Das ist ca. jeder 20. Mensch.
  • 0,5 – 1% der Allgemeinbevölkerung (weltweit) haben eine Epilepsie. Das entspricht der Häufigkeit von insulinpflichtigem Diabetes mellitus. Es ist also eine recht häufige Erkrankung.

Punkt Weiter mit 3. Epilepsie – Entstehung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

EPILEPSIE

Ăśberblick Unterrichtsstoff zum Thema Epilepsie

Epilepsie Ăśbersicht

 

Quellen und Empfehlungen:

  • www.epilepsie-lehrerpaket.de  , Stand 22.02.2020, 15.00
    • Ganz, ganz tolle Materialien! Ein MUß fĂĽr alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten!!
  • Vieten, M., Schramm A. (Hrsg.)(2001): Pflege konkret. Neurologie Psychiatrie. Pflege und Krankheitslehre, Lehrbuch und Atlas. MĂĽnchen, Jena: Urban & Fischer
  • Wanschura V. (2007): PrĂĽfungsvorbereitung. Gerontoneurologie & Gerontopsychiatrie. Arbeitsheft fĂĽr Pflegeberufe. Verlag Handwerk und Technik, Hamburg

 

Weiter mit

Punkt 1. Epilepsie-Beschreibung & 2. Häufigkeit

Punkt 3. Epilepsie – Entstehung

Punkt 4. Epilepsie – Auslösefaktoren

Punkt 5. Epilepsie – Einteilung und Beschreibung von Anfällen

Punkt 6. Epilepsie – Psychische Auffälligkeiten

Punkt 7. Epilepsie – Komplikationen

Punkt 8. Epilepsie – Diagnostik

Punkt 9. Epilepsie – Differentialdiagnostik, Differentialdiagnosen

Punkt 10. Epilepsie – Therapie, Betreuung

Punkt 11. Epilepsie – Prognose

Punkt ARBEITSBLATT: Herr Peter Fall hat Epilepsie…

 

 

*BERUFLICHES – PSYCHIATRIE, NEUROLOGIE, PSYCHOLOGIE *

Hier kommen meine Übersichten, Arbeitsblätter, Overhead-Folien (ein Overhead ist nicht störanfällig und ich bin etwas altmodisch 🙂 ), MindMaps, Ausarbeitungen, die sich so nach und nach angesammelt haben.

Punkt PSYCHIATRIE – EINFĂśHRUNG

Punkt BORDERLINE-PERSĂ–NLICHKEITSSTĂ–RUNG (BPS)

Punkt SCHIZOPHRENIE

Punkt NEUROLOGIE – EINFĂśHRUNG

Punkt EPILEPSIE

Punkt PSYCHOLOGISCHES

Punkt ESKALATION/ DEESKALATION

Quellen
Meine Quellen

Ich versuche, auf dieser Ăśbersichtsseite meine Quellen zusammenzutragen. Das ist aber oft schwierig, da viele aus Studien- oder Assistenzarzttagen stammen, ich einfach vieles Gelernte im Kopf hatte und „frei von der Leber“ dann meine Unterrichtsvorbereitungen gemacht habe. Oder ich habe Manches sinngemäß beim Surfen im Internet ĂĽbernommen. Hier war es mir vor allem wichtig zu ĂĽberprĂĽfen, ob mein altes Wissen auch jetzt noch GĂĽltigkeit hat.

Als Fachschullehrer musste ich ja immer auf dem neuesten Stand sein. In diesem Sinne stelle ich auch meine Unterlagen heute hier hinein.

Formales

MindMaps

Ich liebe MindMaps. Mit ihnen kann ich alle Facetten meines Lebens – berufliche und private – sortieren, ordnen, finde Lösungen dadurch. Es ist eine Art Lebensbewältigung fĂĽr mich. Es gibt kein Problem, was durch MindMaps nicht zu bewältigen ist. Ja, wirklich. Beruflich einen Vortrag halten, Vieles zu lernen, Ă„rger mit dem Chef, Geldsorgen, Eheprobleme, Stress mit den Kindern, den Ruhe-Freiheitsstand strukturieren …. Machen Sie ein MindMap und schon kommt eine Lösung in Sicht….

FĂĽr meine Mindmaps habe ich mir ein Programm gekauft mit schon vorhandenen Bildern (Sie sind also nicht einfach so „stibitzt“.):

  • Mindjet MindManager 7, 2007. Die neueste Version zu kaufen unter www.mindjet.com

AuĂźerdem habe ich vor vielen Jahren zwei CD-Roms erworben von Werner Tiki KĂĽstenmacher. Die Bilder verwende ich auch gerne in den MindMaps.

  • Werner Tiki KĂĽstenmacher (2003): Simplify-your-life. Zur Gestaltung Ihrer persönlichen und geschäftlichen Kommunikation wie Briefe, Faxe, E-mails, Firmenzeitung, Mitteilungen etc. CD-Rom. Bonn: Verlag fĂĽr die Deutsche Wirtschaft

Es gibt inzwischen aber auch aktuellere Ausgaben.

Ansonsten habe ich Vieles selber gezeichnet oder fotografiert und digital dann bearbeitet.

Inhaltliches

BĂĽcher, Zeitschriften

Die meisten Bücher sind älteren Datums. Es gibt von fast allen Büchern neuere Auflagen. Mein Inhalt ist aber trotzdem aktuell.

  • Bohus, Wolf (2018): Interaktives SkillsTraining fĂĽr Borderline-Patienten. Schattauer Verlag
  • Comer R.J. (1995): Klinische Psychologie. Spektrum
  • DSM IV
  • Federspiel K. et al. (1996): Kursbuch Seele. Kiepenheuer & Witsch 1996
  • Huber, Gerd (1987): Psychiatrie. Systematischer Lehrtext fĂĽr Studenten und Ă„rzte. Stuttgart, New York: Schattauer Verlag
  • ICD 10
  • ICD 11
  • LĂĽllmann, H. et al.(1994): Taschenatlas der Phamakologie. Stuttgart: Thieme Verlag
  • Maletzki, W. et al. (Hrsg.)(2003) : Klinikleitfaden Pflege. Urban & Fischer
  • Mumenthaler M., Mattle H. (2008): Neurologie. Stuttgart, New York: Thieme Verlag
  • Röhr H.P. (1998): Weg aus dem Chaos. Walter
  • Rote-Liste-Service-Gmgh (Hrsg.)(2006): Rote Liste. Arzneimittelinformation fĂĽr Deutschland. Frankfurt/Main
  • Thiel, H. et al. (Hrsg.)(2004): Klinikleitfaden Psychiatrische Pflege. Urban & Fischer
  • Vieten, M., Schramm A. (Hrsg.)(2001): Pflege konkret. Neurologie Psychiatrie. Pflege und Krankheitslehre, Lehrbuch und Atlas. MĂĽnchen, Jena: Urban & Fischer

ACHTUNG! WIRD FORTLAUFEND ERGÄNZT!

Internet

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