Im Nebel

*FREMDE FEDERN* >ELISABETH >Im Nebel

Im Nebel
Hermann Hesse

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.

Erster Advent

*FREMDE FEDERN* >JOHANNES >Erster Advent

Freitag, 2. Dezember 2022

Erster Advent… Ein wenig verspätet. Na und… Erinnerung an Johannes, der das Foto vor zehn Jahren gemacht hat. Ein Schnappschuss durchs Fenster eines kleinen Schlosses. (Das Lichtlein mogelte ich per Computerwunder dazu.) Ein herrlicher Ausflug zu zweit.

Es ist der Kronleuchter im Telemannsaal im Schloss Wilhelmsthal bei Eisenach in Thüringen. Erbaut 1712-1715 von dem Eisenacher Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach. Die verfallene, aber wunderschöne Schlossanlage wird seit Jahren wieder instandgesetzt. Mit sichtbarem Erfolg.

Wer Interesse hat, kann nachschauen unter http://www.schloss-wilhelmsthal.de

Erlebnisse nach einer Narkose…

*FREMDE FEDERN* >FRIEDRICH >Erlebnisse nach einer Narkose…

Da ich gerade in meinem Blog bei den Sinnestäuschungen bin, passt ein Bild meines Sohnes gut dazu. Er hat es im Alter von acht Jahren gemalt.

Ein sehr schwieriger Armbruch musste unter Narkose behandelt werden. Als ich ihn danach besuchen kam, erzählte er mir sehr eifrig, dass im Operationssaal merkwürdige Veränderungen passiert seien: Der Chirurg und die Schwestern zogen sich so eigenartig in die Länge oder sahen wie „gestaucht“ aus. Gerade Linien verzerrten sich und auch die Farben veränderten sich irgendwie. Auch die Operationslampe sah auf einmal merkwürdig aus.

Ich bat ihn, dies alles aufzumalen. Und ich finde, es ist ihm wirklich sehr gut gelungen.

Er hatte einfache Wahrnehmungsveränderungen. Psychiatrisch gesehen war es eine exogene bzw. hirnorganisch bedingte Psychose durch ein Narkosemittel. Ich weiß heute nicht mehr, was für ein Narkosemittel dies war, immerhin sind seit damals fast 30 Jahre vergangen.

Ich kann mich allerdings an eine eigene Narkose mit Äther – ist also auch schon ein Weile her – wegen einer Blinddarmoperation mit 12 Jahren gut erinnern. Ich hatte damals danach verrückte bunte Elefanten halluziniert. Zum Glück waren sie sehr klein geraten. Ich sah sie ganz plastisch vor mir und habe die Welt nicht mehr verstanden. Das waren echte optische Halluzinationen. Ich habe also Dinge gesehen, die gar nicht vorhanden waren. Bei meinem Sohn waren es KEINE Halluzinationen, da er das sah, was auch da war. Er erkannte die Personen und Dinge richtig. Sie waren halt nur verändert.

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EIN BLOG FÜR LANGSAME – DIE ZEIT IST REIF…

Schizophrenie Symptome – Sinnestäuschungen

FRIEDRICH

Friedrich macht hauptberuflich – er hat an der

Punkt Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

studiert – sehr schöne und oft sehr eigenwillige

  • Bilder, Collagen, Büsten und Skulpturen.

friedrich-froehlich-Ramses
Friedrich Fröhlich, Meine Katze, Plotterzeichnung (Linienbild), 47 × 38  cm

Um sich über Wasser zu halten, arbeitet er als

  • Programmierer – er ist Autodidakt – und erstellt
  • Webseiten für seine Kunden und betreibt eine
  • Kunstplattform, auf der er Kunstwerke von modernen Künstlern ausstellt.

Hier seine Websites:

Punkt Friedrich Fröhlich

Punkt bildende-künstler.net